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Katzen und Recht                                         

 

Die Tierhaltung ist ein Thema, welches regelmäßig die Gerichte beschäftigt. Leider gibt es keine einheitlichen Grundlagen für die Eintscheidung der Gerichte. Dadurch kommt es immer wieder zu unterschiedlichen Urteilen.

 

Grundsätzlich läßt sich sich jedoch folgendes - ohne Gewähr für die dauerhafte Gültigkeit - feststellen:

  • Ein generelles Tierhalteverbot in Mietwohnungen ist unwirksam. Kleintiere dürfen immer gehalten werden. Hunde und Katzen gehören jedoch nicht zu den Kleintieren!  (BGH Az.: VIII ZR 10/92)

     

  • Steht im Mietvertrag, dass die Haltung von Katzen und Hunden verboten ist, dann gilt dieses auch.  (BVerfG Az.: BvR 126/80)

     

  • Enthält der Mietvertrag keine Regelung zur Tierhaltung, gilt, dass die Haltung von Kleintieren, von denen weder Störungen noch Schädigungen ausgehen, zulässig ist.

     

  • Das Vernetzen von Balkonen bedarf der Zustimmung des Vermieters und bei Eigentumswohnungen ggf. der Zustimmung der Eigentümergemeinschaft.

     

  • Betreten Katzen in einer ländlich geprägten Wohngegend fremde Grundstücke, müssen die Nachbarn dies hinnehmen, sofern es sich nicht um mehr als zwei Katzen handelt. (LG Darmstadt 17.03.1993)

     

  • Eine herrenlose Katze gehört nicht dem Finder. Der Fund muss gemäß BGB gemeldet werden. Man kann eine Fundkatze behalten, wenn sich der Eigentümer nicht meldet und die gesetzliche Wartefrist abgelaufen ist. (Wartefrist, ab der Meldung, 6 Monate.)